Skifahren

Nachdem die Snowboard-Welle ihren Zenit scheinbar überschritten hat, wird nun wieder das klassische Skifahren immer beliebter.
Die traditionelle Volkssportart kann mittlerweile auf eine stolze Historie zurückblicken.



Die Geschichte des Skifahrens:

Bereits seit 1870 versuchen Menschen mit zwei Brettern an den Füßen möglichst elegant die Pisten hinunterzufahren.
Nach und nach wurde aus dem bloßen Zeitvertreib eine Sportart, die sich mit der Aufnahme bei Olympia im Jahr 1936 endgültig durchgesetzt hatte.
Doch zum Massensport wurde das Skifahren erst einige Jahre später.

Mit der Entwicklung des technischen Fortschritts wurden in den 1950er Jahren immer mehr Skipisten mit eigens dafür konzipierten Liften eröffnet.
Auch die Kapazität wurde stetig erhöht, sodass sich immer mehr Menschen auf die Pisten trauen konnten. Diese Entwicklung nahm dann auch der Tourismus zur Kenntnis, und so entwickelte sich nach und nach der Skitourismus, mit immer größer werdenden Umsätzen, der heute einer der wichtigsten und ergiebigsten Einnahmequellen der Alpenregion darstellt.

Im Vordergrund stand damals nicht die leistungsorientierte Seite, sondern das unverfälschte Naturerlebnis in den malerischen und mit Schnee bedeckten Bergen.

Safety first:

Seit je her ein zentraler Punkt des Skifahrens ist die Sicherheit.
Moderne Bindungen sollen den Ski im Falle eines Sturzes sofort vom Schuh lösen, die Ski werden regelmäßig gewartet.

Ein echter Meilenstein war die Verbreitung des Skihelms, der die Zahl von schweren Kopfverletzungen drastisch senkte.
Die häufigsten Unfallursachen sind die Missachtung der FIS-Regeln und das überschätzen des eigenen Könnens, einhergehend mit einer überhöhten Geschwindigkeit.

Heutzutage weißt der Sport sehr viele verschiedene Facetten und Fahrtechniken wie das Carving, Freeriding oder Slopestyle, die hier allerdings den Rahmen sprengen würden.